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Brose Einklemmschutz macht Fensterheber sicherer


Hallstadt (3.9.2008). Jedes fünfte von über 500 vom ADAC getesteten Fahrzeugen hat keinen Einklemmschutz an allen Fensterscheiben, kritisiert der größte Verkehrsclub Deutschlands und weist dabei vor allem auf die Gefahr für Kinder hin. Denn an den wichtigsten Fenstern – den hinteren Scheiben, an denen sie oft unbeaufsichtigt spielen – fehle der Schutzmechanismus sogar am häufigsten.
 
Der Einklemmschutz, der vor mehr als 20 Jahren vom Automobilzulieferer Brose als erster Anbieter weltweit auf den Markt gebracht wurde, minimiert das Sicherheitsrisiko: Die eingesetzte Schließkraftbegrenzung detektiert Objekte und Hindernisse. Besteht die Gefahr des Einklemmens, wird ein sofortiges Stoppen und Zurückfahren der Scheibe eingeleitet. Heute sind diese elektronischen Fensterheber-Steuerungen weltweit Standard und erfüllen die strengsten gesetzlichen Auf­lagen. Diese Brose Innovation fand sogar Eingang in gesetzliche Vorschriften wie die EU-Richtlinie 74/60/EWG. Seit der Markteinführung hat Brose mehr als 200 Millionen Fensterheber mit einer Elektronik ausgerüstet und das System konsequent weiter entwickelt.

Doch mit dem Einzug neuer elektrischer Funktionen im Fahrzeug wird der Einklemmschutz auch in anderen Bereichen immer wichtiger. Deshalb fordert der ADAC, dass alle elektrisch zu betätigenden Fenster, Schiebedächer, Türen und Klappen mit einer wirksamen Begrenzung der Einklemmkräfte ausgerüstet sein sollten. Laut ADAC müssten zudem neue Sicherheitstechniken entwickelt und eingeführt werden, um insbesondere für Kinder jegliches Risiko zuverlässig auszuschließen.
 
Wie wichtig diese Forderung ist, zeigt sich bei elektrisch betriebenen Heckklappen: Aktuell werden diese wegen der fehlenden Gesetzgebung entweder nur mit einem indirekten Einklemmschutz oder mit Kontaktleisten ausgestattet.
 
Brose hat dieses Problem erkannt und entwickelt derzeit ein kapazitives Einklemmschutzsystem,  das berührungslos arbeitet und damit Verletzungen auch in diesem Einsatzgebiet zuverlässig verhindert.

Weitere Informationen zum Thema Einklemmschutz finden Sie beim ADAC.

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Pressekontakt:
Silvie Lange
Telefon: 09561 21-3854
Fax: 09561 21-1704
E-Mail: silvie.lange@brose.com

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